Aktuelles aus dem Steuerrecht

Aktuelles aus dem Steuerrecht

Informationen zu aktuellen und steuerlichen Themen

Juli2022
Jul22

Die Online-Gründung der GmbH

Bereits heute kann eine Firmengründung zum Großteil schon online umgesetzt werden. Ab August 2022 ist eine GmbH-Gründung komplett online möglich – und zwar ohne dass die Gründerinnen und Gründer persönlich zum Notartermin vor Ort erscheinen müssen.

Das Bundeskabinett hat bereits am 10.02.2021 das Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie der Europäischen Union (DiRUG) beschlossen, das zum 01.08.2022 in Kraft treten soll. Mit dem Gesetz soll der bislang bei der Gründung einer GmbH bestehende Zeit- und Verwaltungsaufwand reduziert werden, gleichzeitig aber auch die Rechtssicherheit wie bei Präsenzterminen gewahrt werden. Eine GmbH-Gründung soll dadurch zukünftig bereits innerhalb von circa fünf Arbeitstagen nach Einreichung der Handelsregisteranmeldung und Zahlung des Stammkapitals abgeschlossen sein.

Januar2022
Jan22

Aktuelle Informationen zur Bayerischen Grundsteuerreform

Das Bundesverfassungsgericht hat die bisher gültigen Bestimmungen zur Einheitsbewertung als verfassungswidrig eingestuft.
Bis 2025 müssen daher für alle Grundstücke neue Berechnungsgrundlagen auf den Stichtag 1. Januar 2022 festgelegt werden.» Weiterlesen
Juli2020
Jul20

Umsatzsteuersenkung: Aufteilung eines pauschalen Übernachtungspreises

Übernachtung mit Frühstück - Ab 01.07.2020 bis zum 30.06.2021 gilt auch für den Verzehr von Speisen im Hotel der ermäßigte Steuersatz. Aber wie sind die Getränke abzurechnen? Der ermäßigte Steuersatz gilt bekanntlich ausdrücklich nicht für Getränke...

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Juni2020
Jun20

Umsatzsteuersenkung ab 01.07.2020

Und Rückübergang zur vollen Umsatzsteuer von 19 % am 01.01.2021.

Lt. Kabinettsbeschluss der Bundesregierung vom 12.06.2020 wird die Mehrwertsteuer für den Zeitraum vom 01.07.2020 - 31.12.2020 temporär von 19 % auf 16 % und von 7 % auf 5 % abgesenkt. Für die Unternehmer*Innen stellen sich hierbei einige Fragen in technischer und praktischer Hinsicht.

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Dezember2019
Dez19

Anforderungen an Registrierkassen ab 2020

Der Deutsche Industrie und Handelskammertag (DIHK) hat ein 12-seitiges Informationsblatt zu den steuerlichen Anforderungen an Registrierkassen veröffentlicht. Darin wird erläutert, auf was Unternehmer achten müssen.» Weiterlesen
Februar2019
Feb19

Private Nutzung eines Dienstfahrrades als steuerfreier Arbeitslohn - Steuerfreiheit auch für Unternehmer!

Auch Unternehmer können von der Neuregelung profitieren. Die private Nutzung eines betrieblichen Fahrrads, das kein Kraftfahrzeug ist, bleibt außer Ansatz.

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Januar2016
Jan16

Kaufpreisaufteilung bei Grundstücken

Zwischen Käufern und Verkäufern von bebauten Grundstücken wird nicht selten im Kaufvertrag eine Aufteilung des Gesamtkaufpreises vereinbart, mit dem Ziel, dass der Erwerber des Grundstückes eine möglichst hohe Abschreibung für das Gebäude geltend machen kann.

Dazu hat der BFH in einem Urteil vom 16.09.2015, IX R 12/14 Stellung genommen.

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März2015
Mär15

Gewerbliche Infektion bei Freiberufler GbR

Erzielt eine freiberuflich tätige GbR (z.B. Ärzte-GbR, Rechtsanwalts-GbR) neben den Einkünften aus der selbständiger Tätigkeit noch zusätzliche gewerbliche Einkünfte wird die gesamte freiberufliche Tätigkeit in vollem Umfang in gewerbliches und damit gewerbesteuerpflichtiges Einkommen umqualifiziert. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat nun in drei Urteilen entschieden, ab welchem Umfang der gewerblichen Umsätze diese Rechtsfolge eintritt.

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Dezember2014
Dez14

Neuerungen durch das Mindestlohngesetz ab 2015 – Aufzeichnungspflichten

Der Mindestlohn wurde von bisher 9,19 € (2019) auf 9,35 € (2020) angehoben.

Vielfach übersehen wird hierbei, dass Arbeitgeber neben der Überprüfung und ggf. Anpassung der vereinbarten Vergütungen noch zusätzliche, gesetzliche Verpflichtungen erfüllen müssen, die die staatlichen Kontrollorgane in die Lage versetzen sollen, die Einhaltung des Mindestlohngesetzes (MiLoG) zu überprüfen.

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September2014
Sep14

USt 1 TG: Rechnungsstellung bei Tätigkeit als Subunternehmer

Vordruckmuster USt 1 TG für den Nachweis zur Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers bei Bauleistungen und/oder Gebäudereinigungsleistungen.

Bei Werklieferungen und sonstigen Leistungen, die der Herstellung, Instandsetzung, Instandhaltung, Änderung oder Beseitigung von Bauwerken dienen (Bauleistungen) ist der Empfänger der Leistungen Steuerschuldner der Umsatzsteuer, wenn er selbst ein Unternehmer ist, der derartige Bauleistungen erbringt (§ 13b Abs. 2 Nr. 4 i.V.m. § 13b Abs. 5 Satz 2 UStG). Der Handwerker stellt seine Rechnung deshalb ohne Ausweis der Umsatzsteuer und vermerkt auf der Rechnung den Zusatz "Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers".

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März2014
Mär14

Umsatzsteuerliche Gefahren bei Ausstellung von Quittungen

Ein Kleinunternehmer nutzte für die Ausstellung seiner Rechnungen einen Quittungsblock. Die Quittungen wiesen lediglich den Rechnungsendbetrag ohne Umsatzsteuer aus. In der vorgedruckten Zeile "inklusive _ % Umsatzsteuer" fügte der Kleinunternehmer jedoch den Steuersatz ein.

Der Bundesfinanzhof ging davon aus, dass bei einer Kleinbetragsrechnung bereits die Angabe des Steuersatzes als unberechtigter Umsatzsteuerausweis gem. § 14c Abs. 2 UStG gilt, mit der Folge dass der Unternehmer den unberechtigt ausgewiesenen Steuerbetrag an das Finanzamt abführen muss. (BFH-Urteil vom 25.09.2013 (XI - R 41/12)

Juli2013
Jul13

Zahlungen zum Verzicht auf ein Wohnungsrecht als sofort abzugsfähige Werbungskosten

Der Bundesfinanzhof hat folgenden Fall entschieden:
Eine Mutter übertrug ihrem Sohn das von ihr selbst bewohnte Wohnhaus und behielt sich ein Wohnrecht zurück. Nachdem sie in eine Wohnung umziehen wollte, vereinbarte sie mit ihrem Sohn einen Verzicht auf ihr Wohnrecht. Im Gegenzug verpflichtete sich der Sohn, die Wohnungsmiete der Mutter zu bezahlen. Das frei gewordene Wohnhaus wurde sodann durch den Sohn vermietet.

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April2013
Apr13

Ordnungsmäßigkeit eines Fahrtenbuches

Der Bundesfinanzhof hat seine Rechtsprechung bestätigt, nach der ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch in gebundener oder jedenfalls in einer in sich geschlossenen Form geführt werden muss. Eine „Lose-Blatt-Sammlung“ ist nicht ordnungsgemäß, weil das Fahrtenbuch nachträglich verändert werden kann. So können beispielsweise einzelne Blätter neu geschrieben und ausgetauscht werden.
BFH-Beschluss vom 12.10.2012 BFH/NV 2013 S. 39

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